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Bei der Ermittlung der Migrationsverfahren liegt der Fokus stark auf der Performance. Je besser die Performance, umso effizienter ist das Testing und umso kürzer die Downtime beim Going-Live. Eine gute Performance minimiert das Risiko.
In der Go-Live-Phase werden die Applikationen auf den Quellsystemen gestoppt und die verbleibenden Daten in Form einer Delta-Migration übernommen. Dies setzt voraus, dass Änderungen an bereits migrierten Daten erkannt werden können, so dass sie im Zielsystem nachgefahren werden können.
Vorbereitungen: Analyse der Quellsysteme
Datenqualität: Was soll vor der Migration bereinigt werden? Was soll nach der Migration bereinigt werden? Was soll direkt übernommen werden?
Die eigentliche Migration ist an sich ein komplexes Unternehmen. Aus Performance- und aus Nachvollziehbarkeitsgründen eignet sie sich meist nicht für Bereinigungen. Was immer vor oder nach der Migration bereinigt werden kann, sollte deshalb auch vor- resp. nachher geschehen.
Migrationsumfang: Was genau muss migriert werden, was soll im alten System verbleiben, respektive worauf kann verzichtet werden. Für die Beantwortung dieser Fragen wird eine Migrationsspezifikation erstellt. Diese Spezifikation enthält folgende Informationen: Definitionen für die Metadaten auf Stufe Datenbank-Feld, ob, wie und wohin das Feld migriert wird.
Migrationsverfahren: Durch eine Analyse der technischen Möglichkeiten der Quellsysteme werden die jeweils geeigneten Extraktions-, Konversions- und Importverfahren ermittelt. Das entscheidende Kriterium für die Wahl der Verfahren ist jeweils die Performance. Wo möglich, wird im Zielsystem Information über die Herkunft der Daten mit abgelegt, um die Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten und damit Qualitäts- und Fehleranalysen zu vereinfachen .
Test-Setup: Um die Datenqualität zu gewährleisten, werden Testläufe der Migration am besten auf den produktiven Daten durchgeführt. Auf dem Zielsystem mit den migrierten Daten kann die Migration einerseits direkt über die neue Applikation verifiziert werden. Andererseits können Regressionstests auf der Datenbank entwickelt werden, welche Korrektheit und Vollständigkeit der Migration nachweisen.
Testläufe auf produktiven Daten bedingen eine Umgebung, die den Vertraulichkeitsanforderungen der Daten gerecht wird. Die Migrations-Testumgebung kann z.B. in der Produktion oder einem entsprechend abgeschirmten Testumfeld erfolgen.
Planung der Einführung: Für die allfällige Vor-Migration und für die Stichtagsmigration wird eine detaillierte Planung erstellt. Insbesondere für die Stichtagsmigration wird der Ablauf minutiös definiert.
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